Donnerstag, 6. Juli 2006Blattdünger bei TomatenKommentare
Ansicht der Kommentare:
(Linear | Verschachtelt)
Hallo !
Wo bekommt man dieses Megagreen ? Mein Interesse ist sehr groß ! Danke und liebe Grüße Liesi
Ich hatte ja keine Probleme, da ich Megagreen von einen Tomatenfreund erhielt.
Ich habe zwar versucht mit dem Vertrieb/Vermarktung des Produktes Kontakt aufzunehmen, was mir nicht sehr gut gelang. Ich konnte nur telefonisch die Auskunft erhalten, das innerhalb der nächsten zwei Wochen die Webseite www.megagreen.at (mit angeschlossenen Forum) wieder aktiviert sein sollte. Inzwischen könnte ich etwas von meinen Bestand abgeben, wenn Sie das noch in dieser Saison ausprobieren wollen (gegen Mitteilung der erhaltenen Resultate). Helmut
Das war ein sehr interessanter Beitrag. Mit dem Problem der ausreichenden Calzium-Versorgung beschäftige ich mich auch schon seit Längerem.Dabei bin ich auch auf den folgenden Blattdünger gestoßen: "Blattdünger Düngal von Spiess-Urania, der einen hohen Anteil an Kalzium und anderen wichtigen Mineralien aufweist".
Allerdings muss man immer beachten, dass die Düngung in einem komplexen Gesamtsystem erfolgt: So sind z.B. Calzium und Kalium Antagonisten; d.h., ein Überschuß an Kalium (und Magnesium) verhindert die Calcium-Aufnahme; andererseits brauchen unsere Tomaten unbedingt auch ausreichend Kalium und Magnesium, um zu fruchten und Aromen zu entwickeln. Auch die Witterung ist entscheidend: Bei kühler, nasser Witterung wird nicht nur zu wenig Calzium mit dem Saftstrom transportiert, sondern auch über das Blatt/ die Frucht kaum etwas aufgenommen: Wenn der Boden zu trocken ist, wird wiederum zu wenig mit dem Saftstrom transportiert. Mein Fazit: mit einem ausgewogenen, eher stickstoffschwachen Dünger arbeiten und nach ausreichendem Blüten-/Fruchtansatz mit Gartenkalk nachdüngen und gleichmäßig gießen.
Ich kann besonders Deinen letzten Schlußsatz unterstreichen, ein zu stickstoffbetonter Dünger ist besonders schädlich besonders in der Kultur in Töpfen. Zuviel Stickstoff führt dazu das zu viel Blattmasse entwickelt wird. Da anfänglich Nährstoffe im Überfluß vorhanden ist, werden weniger Wurzeln(für die Suche nach Nährstoffen gebildet).
Aber später wenn die Früchte anfangen zu reifen, reicht der Wurzelstock nicht mehr aus um die mastig entwickelte Pflanze mit allen Nährstoffen zu versorgen. Natürlich gibt es auch Sorten die mehr für das Auftreten der Blütenendfäule anfällig sind. Alles in allem, wie schon geschrieben wurde, viele Faktoren wirken zusammen. Übrigens die angebotenen Tomatendünger im Fachhandel sind meiner Meinung fast alle zu stickstoff-lastig. Helmut
Also, ich hab mein Problem ja auch schon im Tomatenforum "gemeldet". Ich werde es einmal mit der Version Gesteinsmehl (ich glaub, die haben sie mir ja auch empfohlen) versuchen. Und werde natürlich auch über die Erfolge berichten. Wenn ich heuer das Problem nicht in den Griff bekomme, muß ich wohl zu gröberen Mitteln greifen.
Jedenfalls vielen Dank für das nette Angebot ! Liebe Grüße Liesi
Hallo zusammen,
ich habe sehr gute Erfahrungen mit Urgesteinsmehl gemacht. Im letzten Jahr war bei einigen länglichen Sorten die Blütenendfäule ausgebrochen (an den ersten Früchten) - nachdem sie Gesteinsmehl erhalten hatten, war das Thema erledigt. Ich halte meine Tomaten übrigens alle in Kübeln und gieße ausschließlich über einen kleinen eingegrabenen Topf, in den ich auch das Gesteinsmehl gegeben habe. Da ich momentan sehr viel anderes "um die Ohren" habe, bin ich dieses Jahr noch nicht dazu gekommen, den Pflanzen vorbeugend Gesteinsmehl zu geben. Vor 2 Tagen entdeckte ich bei einer Fleischtomate erste Anzeichen der Blütenendfäule. Natürlich habe ich sofort Steinmehl gegeben und hoffe nun, dass der Befall wieder gestoppt ist. Wenn das nämlich wirklich verlässlich funktioniert, braucht es auch keinen Blattdünger. Liebe Grüße Nicole
Hallo !
Habe gestern Urgesteinsmehl gekauft und auch gleich rund um jede Pflanze ein wenig verteilt. Und auch gleich bei den Freilandpflanzen - nur so vorsichtshalber. Danke euch allen für die guten Tipps !!!!! Liebe Grüße Liesi
Ich komme bei meinen Tomaten bisher auch mit einer oder zwei Gaben Steinmehl klar, wenn die Blütenendfäule schon mal aufgetreten ist. Die betroffenen Früchte entferne ich natürlich.
An ein paar Sorten hatte ich heuer diese Mangelerscheinung bereits - wurde aber umgehend behoben Hallo Nicole, Steinmehl könnte man auch über das Blatt geben, aber es sieht halt sehr unschön aus, weil es nicht mehr weggeht... LG Lisl
Ich habe auch ein wenig Probleme damit, PH-Wert des Bodens liegt bei ca. 6
Zum Giessen verwende ich Regenwasser, welches bei uns in eine 9.000 Liter Zysterne läuft und ich heute mal gemessen habe, PH-Wert 5! Könnte es problematisch werden, wenn ich mit Urgesteinsmehl den PH Wert auf ca. 6,5-7 bringe, oder wäre Kalk die bessere Lösung?
Der Biogärtner empfiehlt:
Bei Bewässerung mit Regenwasser auf ausreichende Kalkzufuhr achten, z.B. Gesteinsmehl, Algenkalk. Behandlung mit Kalksalpeter 30 g/10 l Wasser, je Pflanze 1 l, mehrmals. Quelle: http://www.bio-gaertner.de/Articles/I.Pflanzen-dieDatenbank/Gemuese-Salate_S-Z/Tomaten-2.html Helmut
Der pH-Wert des Regenwassers ist ziemlich uninteressant, da es wie andere sehr weiche Wässer kaum Pufferkapazität besitzt.
Von daher lässt sich einerseits der pH-Wert über die gängigen Methoden nicht zuverlässig ermitteln, andererseits ist seine Kenntnis auch irreführend, da ihn bereits kleinste Änderungen in die eine oder andere Richtung abdriften lassen. In unserem Fall wird er sich an den Wert des Bodens angleichen. Richtig hingegen ist, dass solches Wasser praktisch eben nur Wasser ist, also keine auch nur annähernd relevanten Mengen an Inhaltsstoffen mitbringt, so dass man diese auf anderem Weg zur Verfügung stellen muss. Dies hat aber den Vorteil, dass unbekannte oder sich plötzlich ändernde Mengen an Inhaltsstoffen nicht zur Falschdosierung von Düngern führen. Peter
Der pH Wert vom Gießwasser ist sicherlich nicht sonderlich relevant. Die Wasserhärte (Ca-Gehalt) ist sicher bedeutsamer. Ein hartes Wasser mit relativ hohen Ca-Gehalt ist sicher vorteilhafter als die Verwendung von weichen Wasser (inklusive Regenwasser) beim Gießen von Tomaten. Bei harten Wasser bringt man durch das Gießen zusätzlich Ca in gelöster Form in die Erde, das hoffentlich leichter aufgenommen werden kann als andere bereits gebundene Ca-Teilchen in der Erde. Oft ist nämlich in der Pflanzerde genug Kalk (Ca) vorhanden, aber in einer Form in der es nicht von der Pflanze aufgenommen werden kann.
Hallo,
auch meine Corianne-Tomaten sind an Blütenendfäule erkrankt. Ich vermute allerdings, dass sie mit Tomatendünger überdüngt worden sind. Dieser hat folgende Zusammensetzung: 6% Stickstoff, 4% Phosphat, 9% Kaliumoxid, 25% organische Substanz. Das sind ja genau die Salze, die Roma-Tomaten gar nicht vertragen. Was kann ich nun tun um den Boden zu neutralisieren? Umtopfen der Tomatenpflanzen ist bei der Größe denke ich nicht mehr möglich. Hilft hier auch das beschriebene Urgesteinmehl?? Für Antworten bin ich sehr dankbar. Gruß Julia
Hallo Julia,
es ist bekannt das Roma-Typ Tomaten besonders für das Auftreten der Blütenendfäule anfällig sind. In Normaljahren konnte man das Auftreten dieser Mangelkrankheit durch vermehrter Zugabe von Urgesteinsmehl begegnen. Dieses Jahr will das bei Vielen nicht mehr gelingen. Es scheint so ,das die durch die Witterung vorgegebenen Wuchsbedingungen dieses Jahr, die Haut der Tomaten etwas dicker ausfällt. Nachdem das Calzium in die Frucht über den durch die Verdunstung angeregten Saftstrom herangeführt wird, heißt es auch dickere Haut ist weniger Verdunstung über die Frucht und dies ist gleichbedeutend mit weniger herangeführten Kalzium. Eine Blattdüngung mit Megagreen wie in diesen Beitrag beschrieben nützt auch nichts, denn der Blattdünger Megagreen ist zu grob um über die dichte Fruchthaut aufgenommen zu werden. Dieser kann wahrscheinlich zwar über die Blattporen aufgenommen, aber nicht zu der Frucht, wo er gebraucht wird, umgeleitet werden. Es bleibt daher nur übrig, entweder die überstehende Flüssigkeit von gelöschten Kalk, wie im Beitrag beschrieben, zum Besprühen der Früchte zu verwenden. Oder ich habe -weil ich mir das Löschen von Kalk nicht antun wollte-, einen Calzium-haltigen Blattdünger Düngal besorgt , mit dem ich die Früchte besprühe. Dabei habe ich bei der am deutlichsten betroffenen Sorte Wintertomate (bis zum ersten Besprühen alle Früchte bereits in Kirschgröße befallen) einen vollen Erfolg erzielt. Ich muß mit der Aussage etwas vorsichtig sein, weil der erste Behandlungszeitpunkt mit dem Ende der Hitzewelle zusammengefallen ist. Ich behandle nun die Früchte wöchentlich mit diesen Dünger. Wenn ich gesicherte Ergebnisse habe werde ich sicher im Tagebuch davon berichten. URL zu meiner Lieferquelle für Düngal: http://www.schneckenprofi.de/duengal.html?gclid=CN2lsPfMroYCFS82QgodqnpcVg Gruss Helmut |
Kalender
Verwaltung des BlogsTop Referreroksanalovew.happyhost.org (9)
speeddaterw.happyhost.org (9) affairsclubw.happyhost.org (4) allcolombiangw.happyhost.org (4) amazonw.happyhost.org (4) amorw.happyhost.org (4) angelikaw.happyhost.org (4) artofapproachw.happyhost.org (4) asianmatchmakw.happyhost.org (4) brazilintrow.happyhost.org (4) Template dropdown |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
In einen Tagebuchbeitrag im Juli diese Jahres habe ich über die Blattdüngung mittels eines kalziumhältigen Dünger im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Blütenendfäule bei Tomaten berichtet.Ich hatte auch angekündig
Aufgenommen: Sep 20, 06:23